{"id":1592,"date":"2016-01-26T09:41:56","date_gmt":"2016-01-26T08:41:56","guid":{"rendered":"http:\/\/ruebkerstrasse.de\/?p=1592"},"modified":"2016-01-26T09:41:56","modified_gmt":"2016-01-26T08:41:56","slug":"leserbrief-zum-bt-artikel-rettungsversuch-zubringer-k40","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/ruebkerstrasse.de\/?p=1592","title":{"rendered":"Leserbrief zum BT Artikel &#8221; Rettungsversuch Zubringer K40&#8243;"},"content":{"rendered":"<p>Selbstversta\u0308ndlich sind und waren wir fu\u0308r konstruktive und sachorientierte Gespra\u0308che offen. Diese sollten aber auf Augenho\u0308he stattfinden und unser Anliegen auch ernst genommen werde. Von Seiten des Landkreis Stade und der Au\u00dfenstelle vom Bund fu\u0308r die A 26 Planungen in Stade hat man uns in den letzten fu\u0308nf Jahren weder ernst genommen, noch ein sachorientiertes Gespra\u0308ch gesucht.<br \/>\nVon unserer Seite gab es seit 2010 u\u0308berlegenswerte Vorschla\u0308ge fu\u0308r ein Gesamtverkehrskonzept in Buxtehude und dem A 26 Zubringer. Diese wurden aber allesamt von Seiten der Stadt Buxtehude, dem Landkreis und der Planungsbeho\u0308rde vom Bund ignoriert.<br \/>\nDie Probleme, die durch den Ausbau der Ru\u0308bker Stra\u00dfe als Zubringer entstehen betreffen uns Anwohner als erstes und am gravierendsten. Sie haben aber auch Auswirkungen auf das angrenzende Stra\u00dfennetz.<br \/>\nAuf der Kreuzung Harburger Stra\u00dfe\/Ru\u0308bker Stra\u00dfe und Konrad Adenauer Allee wu\u0308rden dann ta\u0308glich fast 40.000 Fahrzeuge fahren und auch diese Stra\u00dfen u\u0308berma\u0308\u00dfig beanspruchen. Durch die neue Ampeltaktung staut sich der Feierabendverkehr auf der Konrad Adenauer Allee in Richtung Spange teilweise bis zur Einmu\u0308ndung Obstgarten zuru\u0308ck. Auch auf der Harburger Stra\u00dfe gibt es immer wieder Behinderungen<br \/>\nin beide Richtungen. Man muss dabei bedenken, das zur Zeit \u201enur\u201c ca. 9000 Fahrzeuge ta\u0308glich auf der Ru\u0308bker Stra\u00dfe fahren und nicht schon zwischen 21.600 und 24.000 Fahrzeugen ta\u0308glich. Jeder kann sich die Auswirkung einer solchen Verkehrszunahme ausmalen. Die zunehmende Beeintra\u0308chtigung durch La\u0308rm, Schadstoffbelastungen durch Stra\u00dfenverkehr, Erschu\u0308tterungen und Einschra\u0308nkungen jeder Art werden sich auch auf das nachfolgende Stra\u00dfennetz auswirken.<br \/>\nIn unsren Augen ist es eine totale Fehlplanung eine solches Verkehrsaufkommen in die Mitte einer Stadt wie Buxtehude zu leiten. Egal was einmal irgendwann geplant war. Die Bedingungen haben sich entscheidend gea\u0308ndert. Darauf muss man reagieren. Die immer geho\u0308rte Aussage,\u201c es war so geplant\u201c,<br \/>\nist in diesem Fall nicht zukunftsorientiert. Auch bei der Atomenergie war man vor Jahrzenten der festen U\u0308berzeugung, das wa\u0308re der Energietra\u0308ger der Zukunft. Alle wurden eines besseren belehrt und es erfolgte ein Umdenken.<br \/>\nDarauf haben wir in den letzten Jahren immer wieder hingewiesen und wurden auch von Herrn Kusserow nicht ernst genommen. Was wir von ihm zu ho\u0308ren bekamen waren Ausspru\u0308che wie:\u201c Das haben sie alle gewusst \u201e oder \u201e so schlimm wird das schon nicht \u201e. Beide Aussagen von Herrn Kusserow sind falsch.<br \/>\nUnd jetzt gibt sich der Herr Kusserow wieder mal in seiner Paraderolle, der manipulierten Stimmungs- mache. Dabei argumentiert er nicht gerade sachlich und objektiv, eher aus Berechnung, um vor allem seine Interessen, fu\u0308r seine Netzwerke zu vertreten. Was will er fu\u0308r uns beim Landkreis einfordern, gla\u0308serne La\u0308rmschutzwa\u0308nde oder eine Mitsprache bei der Begru\u0308nung dieser. Viel mehr sehen wir im Moment nicht.<br \/>\nEs gibt eine Verwaltungsvorlage der Stadt Buxtehude mit Einspru\u0308chen gegen die Planungsunterlagen fu\u0308r die Ru\u0308bker Stra\u00dfe. Die entha\u0308lt nur einen Bruchteil unserer Einwendungen. Dies alle aufzuza\u0308hlen und zu begru\u0308nden ist nicht Bestandteil dieser Stellungnahme. Wer mehr Informationen dazu haben mo\u0308chte, sollte zu 26.01.2016 zur Sitzung im Stadthaus um 19. 00 Uhr kommen, unsere Seite besuchen oder zu unserer na\u0308chste Sitzung kommen.<br \/>\nAber wer wollte nicht schon alles auf uns zukommen. Bisher waren das alles nur Lippenbekenntnisse. Auch unsere Bu\u0308rgermeisterin reiht sich da ein. Gleich nach ihrer Wahl wollte sie das Gespra\u0308ch mit uns suchen. Nichts ist passiert.<br \/>\nEine Mitschuld an der Misere haben auch die Stadt Buxtehude und vor allem der Landkreis Stade mit seiner a\u0308u\u00dferst sturen Haltung.<br \/>\nVergangene Ra\u0308te und Ausschu\u0308sse haben es versa\u0308umt sich einmal grundsa\u0308tzlich mit dem Thema Zu- bringer zu bescha\u0308ftigen, zumal sich die Rahmenbedingungen in der Stadt vera\u0308ndert haben. Es ha\u0308tte gute Alternativen gegeben, nur mangelte es an Visionen und vor allem an einem schlu\u0308ssigen Gesamtverkehrs- konzept fu\u0308r die Stadt Buxtehude.<br \/>\nNicht unerwa\u0308hnt sollte bleiben, dass zu dieser Zeit genau die Herren Kusserow und Kamprat in der politischen und auch fachlichen Verantwortung in der Stadt Buxtehude waren.<br \/>\nGern hat man alles auf den Landkreis geschoben. Dabei war und ist es unsere Stadt, fu\u0308r die man sich beim Landkreis ha\u0308tte stark machen mu\u0308ssen. Aber das schein nicht Buxtehudes Sache zu sein. Siehe Trog. Da war man im Recht und ha\u0308tte die Klage mit Sicherheit auch gewonnen. Wie das endete wissen wir. Aus dieser Erfahrung ist fu\u0308r uns eines ganz sicher. Wir sind gespra\u0308chsbereit aber wir sind nicht ka\u0308uflich.<br \/>\nEs gab in den letzten fu\u0308nf Jahren keine Bereitschaft u\u0308ber andere Alternativen zu reden oder ernsthaft nachzudenken. Weder vom Landkreis Stade noch von der Planungsbeho\u0308rde der A 26. Beide sitzen in Stade und sollten Hand in Hand arbeiten. Was soll und will Herr Kusserow denn da in Stade bewirken ?<br \/>\nIm Gegenteil. Unser Landrat will den Ausbau der Ru\u0308bker Stra\u00dfe als Zubringer fu\u0308r die A 26 mit der Brechstange durchsetzen. Da muss er sich nicht daru\u0308ber bru\u0308skieren, dass wir unsere Interessen auch in einem Gerichtsverfahren wahren werden. Herr Ro\u0308ssberg spricht immer davon, dass die Ru\u0308bker Stra\u00dfe eine vollwertige Kreisstra\u00dfe wa\u0308re, die man nur ertu\u0308chtigen mu\u0308sse um sie als Zubringer fu\u0308r die A 26 einsetzen zu ko\u0308nnen. Das aber ist ein grundlegender Irrtum und vermittelt ein falsches Bild vom Bauvorhaben.<br \/>\nDer durch den Landkreis geplante Ausbau der Ru\u0308bker Stra\u00dfe ist auf Grund seines Umfanges, der Neubau einer Stra\u00dfe und hat juristisch und ausbautechnisch eine vo\u0308llig andere Bedeutung.<br \/>\nWie aber soll man in eine Planung Vertrauen haben, die von einem Extrem in das Na\u0308chste steuert. Erst plant man eine Ampelkreuzung. Laut Gutachter erfu\u0308llt sie alle Vorschriften und bewa\u0308ltigt den prognostizierten Verkehr. Dann stellt man fest, es geht doch nicht. Man plant einen Turbokreisel. Der soll es jetzt richten. Nach Aussage vom Gutachter funktioniert alles super, in jeder Hinsicht. Na\u0308chste Rolle ru\u0308ckwa\u0308rts. Der Turbokreisel hat doch gravierende Ma\u0308ngel. Aber da war ja noch die Ampel- kreuzung. Ein paar Striche vera\u0308ndert und schon soll es funktionieren. Das sagt der Gutachter.<br \/>\nDer gleiche von der ersten Ampelkreuzung und dem Turbokreisel. Alles sehr vertrauenerweckend.<br \/>\nNun wollen Herr Kusserow und Herr Kamprat den Zubringer fu\u0308r die A 26 in Buxtehude retten. Das ist schon etwas spa\u0308t. Aber von welchem Zubringer reden die beiden Herren. Haben sie noch einen neuen konstruktiven Vorschlag in der Hinterhand. Vielleicht den von Frau Lisa Peters. Aber Frau Peters war von einem anderen Schlag Politiker.<br \/>\nWir sind gespannt, wer sich mit uns in Verbindung setzen wird. Unabha\u0308ngig davon werden wir unsere Eingaben gegen die gea\u0308nderten Planungen zum Ausbau der Ru\u0308bker Stra\u00dfe als Zubringer der A 26 in Buxtehude machen. Das ko\u0308nne aber auch alle Buxtehuder, auch wenn sie nicht an der Ru\u0308bker Stra\u00dfe wohnen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Selbstversta\u0308ndlich sind und waren wir fu\u0308r konstruktive und sachorientierte Gespra\u0308che offen. Diese sollten aber auf Augenho\u0308he stattfinden und unser Anliegen auch ernst genommen werde. 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